Der Elferrat der KG "Onner Ons" 1865 e.V.

Zur Geschichte:

 

Der Begriff hat seine Wurzeln wahrscheinlich im französischen Recht, das mit der Besetzung linksrheinischer Gebiete durch Frankreich nach der Französischen Revolution eingeführt wurde. Französisch wurde Amtssprache, es galten französische Gesetze und Gerichtsbarkeit. Im Zuge der Revolution hatte dies aber auch die Bürgerrechte gebracht, mit einer gewissen Redefreiheit und einer Gleichheit der Bürger vor dem Gesetz. Von den ihrer Rechte beraubten Bürgern wurde die Elf im Geiste der Französischen Revolution als Zahl interpretiert, die die Gleichheit aller Menschen versinnbildlicht, sozusagen eins neben eins.

„ELF“ lässt sich aus den Anfangsbuchstaben der Losung der Französischen Revolution bilden: Egalité, Liberté, Fraternité“ - „Gleichheit, Freiheit, Brüderlichkeit“. Diese Abkürzung wurde erst zu Beginn der Dritten Republik 1871 als Devise eingeführt und im Nachhinein zur Hauptmaxime der Revolution erklärt. Im Verlauf der Revolution war diese nur eine von vielen Dreierformeln wie „Heil, Kraft, Einheit“ und „Kraft, Gleichheit, Gerechtigkeit“, die man in den historischen Dokumenten aus dieser Zeit keinesfalls häufiger findet als die letztgenannten.Mit der Niederlage Napoleons hatte auch die vorübergehende Zeit der Bürgerrechte ein Ende, und es kam zur Restauration des Absolutismus. In Mainz waren die Österreicher und Preußen gemeinsam die Militärmacht. Köln, die einst freie kaiserliche Reichsstadt, kam gänzlich unter preußische Herrschaft. Der Elferrat verstand sich in den Ursprüngen als ein Rat im bürgerlich-demokratischen Geiste, später versteckt unter der Narrenkappe. Der offizielle Begriff wurde mit der Rheinischen Karnevalsreform 1823 eingeführt.

Laut Töller stammt die seit dem 16. Jahrhundert als Narrenzahl geltende Elf für die Anzahl der Vorstandsmitglieder eines Karnevalsvereins vermutlich von dem ersten Aachener Karnevalsverein der Florresei, der 1829 gegründet wurde: "Denn während in den Statuten der Florresei von 1829 explizit elf Würdenträger benannt werden, finden sich offenbar keine Quellenbelege, die für die Zeit vor 1830 auf eine ähnliche Bedeutung der Zahl elf sowohl im Kölner als auch Düsseldorfer Karneval schließen lassen. (...) im Jahre 1829 war in den Statuten der Florresei der Grundstein für die Entstehung des elfköpfigen Vereinsvorstandes gelegt worden, der sich schnell zum charakteristischen Führungsgremium aller närrischen Vereine entwickelte."

 

(Quelle: Wikipedia)

 

(v.l.n.r.  Karl-Rainer Heiderich, Josef Faldey, Christel Gerhard, Rolf Sesterhenn, Ute Reinhard, Tobias Reinhard, Sandra Faldey, Peter Gerhard, Harry Reinhard)

 

Die aktuellen Mitglieder des Elferrates sind:

 

1. Josef Faldey (Obmann)

2. Peter Gerhard

3. Christel Gerhard

4. Karl-Rainer Heiderich

5. Harald "Harry" Reinhard

6. Ute Reinhard 

7. Tobias Reinhard 

8. Rolf Sesterhenn

9. Bianca Nicolay

10. Kimberly Thomm

11. Diana Esser

12. Sascha Kohlhaas